Neutronensterne, schwarze Löcher, Wurmlöcher und co.
Hier geht es um die ungewöhnlichsten Objekte des Universums.
Fangen wir an mit den Neutronensternen. Sie sind eines der ungewöhnlichsten Objekte des Universums. Eigentlich haben sie nur den Durchmesser einer durchschnittlichen Großstadt, was für einen Sternenrest sehr sehr klein ist. Aber sie haben es trotzdem in sich. Ein zuckerwürfelgroßes Stück eines Neutronensterns wäre auf der Erde 1.000.000.000 Tonnen schwer. Das entspricht 2.270.000 Jumbojets. Und wenn so ein Neutronenstern ein grosses Magnetfeld hat, nennt man ihn Pulsar. Pulsare können sogar unsere Radios und elektrischen Geräte stören.
Jetzt kommen wir zu den schwarzen Löchern. Sie können gross sein, sie können riesig sein, sie können aber auch winzig sein. Aber eins haben sie alle gemeinsam: Sie sind verrückt. Zum Beispiel ist der ungefähre Durchesser eines TON 618 (Das ist übrigens eine Klasse von schwarzen Löchern.) 390 Mrd. Kilometer. Sie sind die Überreste eines sehr grossen Sterns und sie ziehen alles Kleinere wegen ihrem Ereignishorizont an.
Jetzt kommen wir zu den Wurmlöchern. Es gibt zwar noch keine, aber es wird geforscht. Es gibt schon viele Theorien darüber. Aber um zu verstehen, wie diese Theorien funktionieren müssen wir zuerst checken, was ein Wurmloch ist. Also man muss sich das so vorstellen: Wenn man mit einem Raumschiff durch das All fliegt, kann man mit zwei sehr massereichen Objekten eine Abkürzung durch die Strecke nehmen.
Jetzt kommen wir zu den Theorien: Die String-Theorie zum Beispiel beschreibt das es direkt nach dem Urknall Wurmlöcher verbunden mit langen Fäden namens Strings.
Jetzt kommen wir zu den Einstein-Rosenbrücken. Diese Theorie beschreibt das schwarze Löcher Portale zu einem Paralleluniversum sind. Bei den schwarzen Löchern, die wir kennen gibt es den Ereignishorizont. Dort kann alles rein aber nichts raus. Aber was wäre, wenn auf der anderen Seite eines schwarzen Lochs ein weisses Loch, das alles wieder ausspuckt in einem Paralleluniversum in dem alles gespiegelt ist und die Zeit rückwärts vergeht. Aber es gibt einen Haken: Wenn das stimmt, dann ist es so: Die beiden Enden der Portale sind in der Mitte zusammengeknotet, und deswegen würde es unendlich lang dauern das Wurmloch zu benutzen. Man würde also, wenn man reinspringt, nicht in ein Paralleluniversum, sondern in sein verderben. Es könnte sogar sein das das supermassive schwarze Loch in der Mitte der Milchtasse ein Portal zu einem Paralleluniversum ist.
Aber das Ding ist, das es für Menschen unmöglich ist, ein Wurmloch zu durchqueren, also müssen wir eine andere Möglichkeit finden. Also probieren wir doch mal ein Wurmloch selbst zu machen. Um passierbar und damit von Nutzen zu sein muss es ein paar Voraussetzungen erfüllen:
- Es muss natürlich zwei weit entfernte Orte verbinden.
- Es darf keine Ereignishorizonte haben, weil sie ein wechselseitiges Reisen verhindern.
- Es sollte eine ausreichende Grösse haben, sonst würde es Reisende töten.
Die grösste Herausforderung ist es aber das Wurmloch offen zu halten. Denn die Schwerkraft wird es immer und immer wieder versuchen es zu schliessen. Wir haben aber noch einen Fuss in der Tür: Nämlich exotische Materie. Exotische Materie kann man mit nichts anderem im Universum vergleichen, nicht mal mit Antimaterie. Es ist etwas ganz Neues und aufregendes. Also, Materie und Antimaterie sind positiv geladen, sodass sie alles andere anziehen, aber exotische Materie ist negativ geladen sodass alles andere abstossen. Das heisst das wir mit exotischer Materie ein Wurmloch offenhalten kann. Wir haben sogar einen Anwärter: Das Vakuum des Universums. Quantenfluktuationen im leeren Raum erzeugen die ganze Zeit Pärchen von Teilchen und Antiteilchen die direkt wieder zerstört werden. Diese können wir dann so manipulieren das sie unserer exotischen Materie sehr nahe kommt.
Aber das Problem bei Wurmlöchern ist das, wenn man nur ein einziges öffnen würde dann würde man das Universum grundlegend beschädigen, und es könnten sogar Zeitreiseparadoxe entstehen. Wissenschaftler haben also noch nicht bestätigt das Wurmlöcher existieren, und manche haben sogar gesagt das ihre Existenz unmöglich ist. Also gibt es Wurmlöcher nur in unserer Fantasie, oder auf geduldigem Papier in Form von Gleichungen.
Danke das ihr bei meinem Blog so aufmerksam gelesen habt, es würde mich freuen, euch bald wieder bei einem neuen Blog von mir begrüssen zu dürfen. Bis dahin, bleibt gesund und munter!
Quellenangaben
- Der YouTube-Kanal „einfach erklärt kurzgesagt“
- Google Gemini